27. März 2025 – Radio Brocken
Stiftung Warentest hat insgesamt 13 Rasenmäher getestet. Dabei hat ein Akku-Rasenmäher die Nase vorn. Die Ergebnisse im Überblick.
Der Frühling ist da, und mit ihm das alljährliche Summen der Rasenmäher. Doch nicht jedes Gerät macht Gartenfreunden Freude. Die Stiftung Warentest hat 13 Modelle unter die Lupe genommen – mit überraschenden Ergebnissen. Nur fünf Geräte erhielten die Note „gut“, während zwei komplett durchfielen.
Testsieger: Stihl überzeugt mit sauberem Schnitt
Ein guter Rasenmäher schneidet die Halme gleichmäßig und hinterlässt keine Grasreste. Den Spitzenplatz im Test sicherte sich der Akku-Mäher „RMA 239.1 C“ von Stihl mit der Note 2,1. „Sauber, präzise und zuverlässig“ – so lautet das Fazit der Tester.
Doch nicht alle Geräte konnten überzeugen. Zwei Modelle schnitten mit „mangelhaft“ ab. Besonders bei hohem oder feuchtem Gras versagten einige Rasenmäher. Auch die Fangkörbe sorgten für Kritik: Manche verstopfen schnell, was bei großen Rasenflächen zu einem mühsamen Unterfangen wird. Bis zu 30 Mal muss der Fangkorb bei 500 Quadratmetern Rasen entleert werden – eine Geduldsprobe.
Akku oder Kabel: Was ist die bessere Wahl?
Im Test standen fünf kabelgebundene und acht akkubetriebene Geräte. Das Ergebnis: Vier der fünf besten Modelle waren Akku-Mäher. Sie punkten vor allem durch ihre Mobilität, denn ohne störendes Kabel lassen sich Bäume und Hindernisse einfacher umfahren. Zudem sind sie leiser und umweltfreundlicher, da sie keine Abgase produzieren.
Doch Akkus haben ihre Tücken: Die Laufzeit muss zur Gartengröße passen, und die Ladezeiten variieren stark – von 45 bis 185 Minuten. Wer längere Einsätze plant, sollte auf Zusatzakkus oder Schnellladegeräte setzen, die allerdings ins Geld gehen. Der günstigste „gute“ Akku-Mäher kommt von Einhell („GP-CM 36/450“) und kostet 350 Euro.
Kabelgebundene Geräte sind zwar preiswerter, aber in ihrer Reichweite limitiert. Einziger Lichtblick unter den Kabel-Mähern: Der „PowerMax 1800/37 G2“ von Gardena, der für 190 Euro zu haben ist und als einziges Modell seiner Klasse mit „gut“ bewertet wurde.
Sicherheitsmängel und Verletzungsgefahr
Die Tester warnten vor Sicherheitsrisiken bei einigen Geräten. Eingeklemmte Finger oder ein Schlag des Holms gegen den Kopf sind keine Seltenheit. Hier sollten Käufer genau hinschauen und auf Qualität setzen.
Fazit: Akku-Mäher auf Siegeszug
Die Ergebnisse zeigen klar, dass Akku-Rasenmäher die Nase vorn haben. Sie bieten Flexibilität, Komfort und Umweltschutz – allerdings zu einem höheren Preis. Wer auf der Suche nach einem zuverlässigen Gerät ist, sollte auf die Testergebnisse achten und lieber etwas mehr investieren. Schließlich zählt im Garten nicht nur die Optik, sondern auch die Sicherheit.