23. Mai 2024 – Radio Brocken
Welche Kindersonnenschutzmittel wirklich schützen: Ökotest hat 25 Produkte geprüft – das sind die Testsieger und Verlierer.
Einmal kurz in die Sonne und schon hat man einen Sonnenbrand – das haben wir doch alle schon einmal erlebt. Dabei gibt es doch genügend Auswahl an Sonnenschutzmittel. Ökotest hat 25 verschiedene Kindersonnenschutzmittel getestet. Welche Produkte Sie sorglos kaufen können, erfahren Sie hier.
Insgesamt 25 Kindersonnencremes und -sprays mit hohem und sehr hohem Lichtschutzfaktor (LSF 50/50+) wurden von Ökotest untersucht. Eingekauft wurden diese in Drogerien, (Bio-)Supermärkten, Discountern und Online. Getestet wurden Kindersonnenschutzmittel unter anderem auf chemische UV-Filter, mineralische Substanzen wie Tonerde sowie auf Schwermetalle und Duftstoffe, die Allergien auslösen können. Außerdem wurden die Verpackungen auf umweltschädigende chlorierte Verbindungen sowie die Recyclingfähigkeit getestet.
8 der 25 getesteten Sonnenschutzmittel erzielten eine „sehr gute“ Bewertung. Dazu zählen unter anderem „Sundance Kids Sonnenspray 50“ von Rossmann, „Lavozen Kids Sonnencreme 50“ von Müller Drogeriemarkt und „Cien Sun Kids Sonnencreme LSF 50“ von LIDL.
Einzig die „Bevola Kids Sonnencreme 50+“ von Kaufland erhielt die Note „mangelhaft“.
Die restlichen 14 Sonnenschutzmittel wurden mit den Wertungen „ausreichend“ „befriedigend“ und „gut“ ausgezeichnet.
Ökotest hat sich unabhängig von Kindersonnenschutzmittel sich auch mit dem allgemeinen Sonnenschutz beschäftigt. Hier finden Sie 3 Sonnenschutz-Tipps:
- 1. Tragen Sie luftige Kleidung, eine Kopfbedeckung mit Nackenschutz und eine Sonnenbrille
- 2. Vermeiden Sie zwischen 11 und 15 Uhr die Sonne und gehen Sie dann lieber in den Schatten.
- 3. Cremen Sie sich alle zwei bis drei Stunden mit Sonnenschutzmitteln ein. Vergessen Sie dabei vor allem nicht Stellen wie den Fußrücken, die Zehen und die Kniekehlen.
Welche Kindersonnenschutzmittel Sie zuversichtlich weiterhin kaufen können, erfahren Sie hier.